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Gemeinde Rümlang

Integration


Fragen
1. Welche Integrationsangebote gibt es?nach oben
Menschen aus verschiedenen Kulturen, die sich bei einem Spaziergang unterhalten.

Einmal pro Jahr organisiert die Gemeinde Rümlang einen Neuzuzüger-Apéro. Zu diesem werden alle Bewohnerinnen und Bewohner eingeladen, die neu in die Gemeinde gezogen sind. Behördenvertreterinnen und -vertreter stellen dabei die Gemeinde und ihre Einrichtungen vor.

Am jährlichen Bannumgang lernt man bei einem Rundgang durch den Ort die Sehenswürdigkeiten kennen. Dies ist eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Dieser Rundgang findet immer am Dank-, Buss- und Bettag an einem Sonntag im November statt.

An Staatskundekursen lernen Migrantinnen und Migranten zudem, wie der schweizerische Staat aufgebaut ist und wie das politische Leben funktioniert. Diese Kurse sind in erster Linie für Ausländerinnen und Ausländer gedacht, welche das Schweizer Bürgerrecht erwerben wollen; sie können aber auch von anderen Migrantinnen und Migranten besucht werden. Die WBK bietet zum Beispiel einen Kurs „So funktioniert die Schweiz“ an.

Das kantonale Migrationsamt beantwortet auf seiner Seite zudem häufig gestellte Fragen zum Thema Integration
 

Einen umfassenden Überblick über alle Integrationsangebote in Rümlang gibt Ihnen die Integrationsverantwortliche Brigitte Baumgartner gerne. Sie können Sie kontaktieren und nach weiteren Inputs fragen.

2. Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?nach oben
Ein Saal voller Menschen, die auf eine Bühne schauen

Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In den meisten Gemeinden gibt es zahlreiche kulturelle Anlässe – von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten. Die Veranstaltungen sind teils kostenlos und frei zugänglich.
 

Rümlang Kultur organisiert in unserer Gemeinde künstlerische oder kulturelle Veranstaltungen. Ziel solcher Anlässe ist es, vor allem in der Gemeinde wohnhaften Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit zu geben, ihre Kunstwerke in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser verankert.
 

Im Veranstaltungskalender und bei den Anlässen finden Sie die aktuellen Ereignisse, bei denen Sie andere Rümlangerinnen und Rümlanger treffen können. Ebenso finden Sie eine Auswahl an kommenden Veranstaltungen in der wöchentlichen Zeitung „Rümlanger“.

Auf der Facebook-Seite „Integration Stadt Zürich“ finden Sie viele spannende Anlässe und Begegnungsmöglichkeiten.

Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine. Viele Menschen engagieren sich in einem Verein, um gemeinsam ein Hobby zu betreiben. Vereine gibt es auf allen möglichen Gebieten: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können.

Wenn Sie mehr über einen Verein erfahren möchten, rufen Sie am besten die angegebene Kontaktperson an oder schreiben Sie ein E-Mail. Die meisten Vereine freuen sich über Interessentinnen und Interessenten. Konsultieren Sie dazu die Liste der Rümlanger Vereine.

3. Wo kann ich Deutsch lernen?nach oben
Eine Person aus einem anderen Land, die sich helfen lässt beim Ausfüllen eines Formulares.

Wer sich als Migrantin oder Migrant in die Gesellschaft integrieren will, muss sich mit den Mitmenschen verständigen können. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass Sie die deutsche Sprache lernen. Dies erlaubt es Ihnen etwa, eine Arbeitsstelle zu finden, sich im täglichen Leben mit Nachbarn und Nachbarinnen, Freunden und Freundinnen oder Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen zu unterhalten und sich am gesellschaftlichen Leben aktiv zu beteiligen. Sie können so auch Ihren Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache helfen.

Das Erlernen einer Sprache braucht Zeit, Geduld und viel Übung. Besonders am Anfang kann das schwierig sein; lassen Sie sich aber davon nicht entmutigen. Am besten Sie besuchen eine der zahlreichen Sprachschulen; es gibt teils spezielle Kurse für Migrantinnen und Migranten. Gemeinsam mit anderen zu lernen, ist motivierend und macht mehr Spass. Informieren Sie sich über die Angebote und Preise.
 

Die Gemeinde organisiert Deutschkurse für Anfänger. Bei Kursen welche Tagsüber stattfinden, gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Mehr Informationen dazu erhalten Sie bei der Integrationsverantwortlichen.

Ihre Sprachkenntnisse können Sie zusätzlich verbessern, indem Sie sich mit anderen Personen unterhalten, Zeitungen, Texte im Internet oder Bücher in deutscher Sprache lesen, Radio hören oder fernsehen.
 

Bücher und andere Medien können Sie günstig in der Gemeindebibliothek Rümlang ausleihen. Diese hat ein vielfältiges Angebot und ist mitten im Dorf.

Femmes-Tische bringen mehrheitlich Frauen mit Zuwanderungsgeschichte zusammen, die sich in Diskussionsrunden im privaten oder institutionellen Rahmen mit Fragen zu Erziehung, Lebensalltag und Gesundheit auseinandersetzen. Dort können Sie sich auf Deutsch mit anderen Frauen austauschen. Auf der Homepage finden Sie mehr Informationen in 13 Sprachen.

Derzeit finden Femmes-Tische in der Umgebung von Rümlang in Glattbrugg/Opfikon oder in der Stadt Zürich statt und sie können kostenlos besucht werden.

4. Welche Sprachangebote gibt es für meine Kinder?nach oben
Kinder aus verschiedenen Kulturen, die miteinander spielen.

Im Vorschulalter können Sie die Sprache Ihres Kindes zum Beispiel durch den Besuch der Spielgruppe mit Deutschförderung verbessern. Dort spielen, singen, basteln die Kinder und lernen dabei spielerisch Deutsch. Mitmachen können Kinder von 2.5 bis 4 Jahren.
 

Sie können auch bereits Bilder- oder Kinderbücher in der Gemeindebibliothek Rümlang ausleihen. Dort finden Sie Bücher, Hörbücher, Spiele und vieles mehr für alle Altersstufen.

Im Schulalter können Kinder, die noch Mühe mit Deutsch haben, den Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF) oder Deutsch als Zweitsprache (DAZ) besuchen. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. Meistens besuchen die Kinder diesen Unterricht während ein bis zwei Jahren.

Der Besuch des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) ist freiwillig, wird aber empfohlen. Dort erweitern die Kinder ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur des Herkunftslandes. Elternvereinigungen oder Botschaften organisieren diese Kurse. Die Noten, die das Kind in diesem Kurs erhält, werden in vielen Kantonen im Zeugnis eingetragen. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Erlernen der deutschen Sprache.
Volksschulamt Kanton Zürich, HSK
Infos und Kontaktstellen zum HSK-Unterricht

Das Angebot «mitten unter uns» vom Schweizerischen Roten Kreuz bringt fremdsprachige Kinder und Jugendliche regelmässig mit deutschsprachigen Personen zusammen. Die Kinder und Jugendlichen lernen so spielend Deutsch, erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben und werden mit den Lebensgewohnheiten in der Schweiz vertraut.

Nach der obligatorischen Schulzeit gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, einen Integrationskurs der WBK zu absolvieren. Fragen Sie die Integrationsverantwortliche nach der aktuellen Verfügbarkeit dieses Programms.

5. Was sind Kulturvermittler und wann kann ich Sie kontaktieren?nach oben

Die Kulturvermittler unserer Gemeinde können für Sie übersetzen und Ihnen zudem auch die kleinen und grossen Schweizer Besonderheiten erklären.

Sie können Sie direkt kontaktieren für:

  • Übersetzungen bei Schul- oder Behördengesprächen
  • die Klärung allgemeiner Fragen zum Leben in der Schweiz
    (zb. Ausfüllen von Formularen, Umgang mit Behörden etc)

Die Gemeinde Rümlang hat eigene Kulturvermittler, welche Sie kostenlos kontaktieren können. Sie finden die aktuelle Liste unter Leben & Wohnen / Kulturvermittler.

6. Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?nach oben
Ein dunkelhäutiger und ein hellhäutiger Mensch, die sich die Hand geben.

In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt. Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt.

Wer Opfer rassistischer Diskriminierung geworden ist, wendet sich am besten an eine Anlauf- und Beratungsstelle und lässt sich beraten. Informationen zum Thema findet man auch im Rechtsratgeber «Rassistische Diskriminierung». Er wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung herausgegeben und ist kostenlos im Internet erhältlich.

Beratungsnetz für Rassismusopfer: Netzwerk von elf Fachstellen aus der ganzen Schweiz, welche Beratungen bei rassistischer Diskriminierung anbieten

Auch die Organisatin JASS beschäftigt sich mit Rassismus, Stereotypen und Hate Speech und führt immer wieder Veranstaltungen zum Thema durch.


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